Yoga-und Gestaltzentrum Daniela Kostinek

besinnen uns wieder auf die Vorgänge in der Natur, dem Wechselgeschehen in wiederkehrenden Rythmen von Neuwerden und Vergehen und dem Bedürfnis des Menschen wieder im Einklang mit der Natur und ihren Vorgängen zu leben.

jkDiese natürlichen Zyklen spiegeln in uns die Veränderungen der Natur wie des Keimens, Wachsens und Blühens, des Reifens und Vergehens. Sie dienen uns Menschen als heilsame und stärkende Erfahrungen durch achtsame Begegnungen. Die Zyklen unseres Lebens in Verbundenheit mit den Naturzyklen - das Wachsen und Werden, die Reife und Fülle, das Vergehen um wieder neu geboren zu werden - vermittelt uns Menschen Halt und Stärke.

Die Jahreskreisfeste geben uns nicht nur Orientierung, sondern auch einen gesellschaftlichen und emotionalen Halt. Darüber hinaus führen sie uns in ein überliefertes Wissen unserer Vorfahren in Verbindung mit den Mythen der großen Göttinnen und schenken uns neue Impulse zur Entwicklung und Entfaltung unseres Seelenpotenzials als Frau und Mann. Sie wirken durch Symbole und einfache Handlungen auf einer tiefen Ebene, bringen uns in Kontakt zu inneren Bildern und leisten Heilarbeit.

Von der Sonne lernen zu wärmen
Von den Wolken lernen leicht zu schweben
Von dem Wind lernen Anstösse zu geben
Von den Vögeln lernen Höhe zu gewinnen
Von den Bäumen lernen standhaft zu sein
Von den Blumen das Leuchten lernen
Von den Steinen das Bleiben lernen
Von den Büschen im Frühling Erneuerung lernen
Von den Blättern im Herbst das Fallenlassen lernen
Vom Sturm die Leidenschaft lernen
Vom Regen lernen sich zu verströmen
Von der Erde lernen mütterlich zu sein
Vom Mond lernen sich zu verändern
Von den Sternen lernen eine von vielen zu sein

Von den Jahreszeiten lernen, dass das Leben immer wieder von Neuem beginnt.


Die 8 Feste im Jahreskreislauf sind dabei Stationen auf einem Weg zur eigenen Mitte und zur Ganzheit;

sie dienen uns als Stationen in die großen Mysterien des Lebens.


Wir bedienen uns in den Festen in unterschiedlichen praktischen Anwendungen:

  • Bedeutung der Feste, Hintergrund und Hinführung
  • Lieder und rituelle Tänze
  • Meditationen, Phantasiereisen
  • Seelenbilder
  • Naturerfahrung, Pflanzen, Bäume, Tiere
  • ... Kristallen, Baumenergien, Heilessenzen, Orakel, Ritualen
  • ... liebevoll hergestellte Jahreszeitenspeisen und Getränke

 Im Frühjahr erneuert sich das Leben. 
Im Sommer expandiert es, 
im Herbst verlangsamt es sich, 
im Winter zieht es sich zusammen und
vollzieht eine Wandlung.

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Die Bedeutung der 8 JAHRESKREISFESTE:

YULE - Die Zeit um die Wintersonnenwende/Der Winterbeginn am 21. Dezember

Dein inneres Licht in der Tiefe deiner Seele - Yule schenkt uns die Kraft der Hingabe, das Vertrauen und den ersten Schöpfungsimpuls

Innenschau ·  Verlangsamen · Nachdenken · Innere Prozesse wahrnehmen · Neues empfangen

Archetyp: Alte Weise/Der alte Weise

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Tiefste Dunkelheit und Wiedergeburt des Lichts Fest der Rückkehr von Licht und Leben.

Yule ist der Wendepunkt, ab dem die folgenden Tage wieder länger werden und das Licht über die Dunkelheit siegt, während der Winter seinen Übergang in den kommenden Frühling findet. Da es Winterzeit ist, die Zeit der Einkehr und Stille, ist Yule ein besinnliches und ruhiges Fest. Dieses Fest symbolisiert einen Neustart, eine tiefe innere Besinnung, um eine klare Ausrichtung für sich selbst und sein Leben zu erhalten.

Wir nutzen diese Zeit, um über uns selbst, das vergangene Jahr und seine Erfolge, und das was wir lernen durften, nachzudenken. Auch beschäftigen wir uns mit der Frage: Was kündigt sich in der Dunkelheit, für das neue beginnende Jahr, Lichtvolles für für mich an?



Die Zeit um Brigid/IMBOLC - Das Lichtfest · Visionssuche & Neubeginn


Das Licht kehrt zurück. Wir feiern die Erneuerung und die Hoffnung. Brigid schenkt uns Inspiration und Visionskraft


Reinigen · Entgiften · Platz für Neues schaffen · Inspiration · Visionssuche

Archetyp: Amazone, Kriegerin

Wir begrüßen das erste Frühlingslicht und das langsam in Gang kommende Leben. Die Pflanzen beginnen zu wachsen und so zeigen sich erste Frühlingsboten und Blümchen.

Imbolc ist ein Fest der Reinigung, des Lichtes und der Fruchtbarkeit.
Durch die Rückkehr der Sonne, die nun deutlicher spürbar wird, kehrt das Leben in die Natur zurück. Es ist jetzt eine gute Zeit, um zu reinigen, innen und aussen, Dinge loszulassen und Platz für Neues zu schaffen. Wir laden die Wachstumskräfte der Natur in unser Leben ein.



Die Zeit um die Frühlingstagundnachtgleiche/OSTARA - Der Frühlingsbeginn am 21. März · Gleichgewicht & Wachstumskraft


Wir feiern den Neubeginn und die Frühlingskraft.
OSTARA schenkt uns Kreativität und die Kraft des Säens & Wachstums · Durchbruch des aktiven Lebens drückt sich aus


Aufkeimen von Kreativität · ein Hereinströmen von Energien und neuen Ideen, Vielseitigkeit, Gewandtheit, Idealismus und Individualität entwickeln sich, eine Idee beginnt sich zu kristallisieren und Gestalt anzunehmen, Alte Gewohnheiten aufgeben, Bewegung und Aktivität, Wachstum, Atmen, Säen.


Archetyp:
Fruchtbarkeits- und Erdgöttinnen


Ab dieser Nacht sind die Tage länger als die Nächte. Nun können wir beginnen unsere Gärten und Felder und unseren inneren Garten zu bepflanzen.

Diese Zeitqualität verhilft dir zu erkennen, wohin du nunmehr deine Energien lenken kannst, um dir jenes Leben zu erschaffen, welches für dich bestimmt ist.

Die vorherigen Feste waren eher besinnlich, doch jetzt feiern wir voller Lebensfreude und Enthusiasmus. Wünsche für das kommende Sonnenjahr werden ausgesprochen, Hoffnungen und Erwartungen in den Hexenkessel gesprochen. Mit bunten Bändern und Eiern feiern wir das neue Leben und den Wachstum! Es ist jetzt die Zeit sich auf den Weg zu machen um Visionen umzusetzen und Potenziale freizulegen.



Die Zeit um Beltane/Walpurgisnacht - Das Freudenfest zum 01. Mai · Sinnlichkeit & Lebensfreude


Wir feiern die Fruchtbarkeit, die Lebenslust und Lebensfreude. Diese Hexennacht verleiht uns die Kraft der Magie, des Wirkens und des Gestaltens


Aufblühen, Wachstum, Glück, Liebe, Ehe, neue Beziehungen, Lebenskraft, Energie und Fruchtbarkeit stellen sich ein, Sinnlichkeit, Erleben, Vereinigung - Synergie, Feuer, Liebe.

Archetyp:
Die Liebende/der Liebende


Beltane, ist das grosse Fest des Lebens und der Liebe.
Ein sprühendes Fest des Tanzes und der Verbindung von Autorität und Kraft in Verbindung mit Bewusstheit und Liebe.
Diesese Fest symboliert die reine Magie der eigenen Schöpferkraft die erlebt und handelt.



Die Zeit um die Sommersonnenwende/Litha - Der Sommerbeginn am 21. Juni · Höchste Sonnenkraft & Wendepunkt


Wir feiern die kürzeste Nacht und die heilige Hoch-Zeit, die FÜLLE und das Licht. Die Sonnenwende schenkt uns den Tanz und die Kraft des Reifens und der Vereinigung


Das Fest des Dankens für die bisherigen Gaben, Volle Entfaltung, Muttergöttin, Fülle, Reifen lassen, Zenit, Naturerlebnisse


Archetyp:
Mutter/Vater


Wir feiern die Sommersonnenwende.

Das Licht hat endgültig über die Dunkelheit gesiegt. Die Sonne hat ihre grösste Kraft erreicht. Alles grünt und blüht.
Wir verbrennen Eiche und Fichte, werfen Kräuter ins Feuer um Glück, Erfolg und Gesundheit anzuziehen. Wir treten in Kontakt mit der Muttergöttin, um unsere Vorhaben zur vollen Entfaltung zu stärken.

Diese Zeit symbolisiert des Aspekt des Nährens. Sich selbst zu nähren und selbst genährt zu werden.



Die Zeit um Lammas/Lughnasad - Das Schnitterinnenfest · Ernten & Kräuterweihe


LAMMAS schenkt uns die Kraft des Trennens, Abschneidens und Wieder-neu-Zusammenfügens


Freuden- und Erntedankfest. Ein Fest des Wachstums und der Reife, Zur vollen Reife kommen, Ernten, haltbar machen, bewahren, erstes Innehalten und reflektieren über das Jahr


Archetyp:
Königin/König


Lughnasad ist das erste von drei Erntefesten. Mabon ist das zweite, Samhain, das dritte.
Wir feiern die Ernte mit Tanz und gutem Essen. Feiern bei Brot, Korn, Apfelsaft und gemütlichem Beisammensein die Ernte des Jahres.

Wir haben über das Jahr hinweg Fruchtbarkeit (Erfahrung) und Kraft (Bewusstsein) gesammelt. Wir nehmen Fülle, Kraft und Macht in den Fokus dieses Festes und geniessen in Gemeinschaft unsere Gaben.

Zudem beginnen wir uns innerlich auf die dunkle Zeit vorzubereiten und trennen uns von Altem und Überholtem.


Die Zeit um die Herbsttagundnachtgleiche/MABON - Spreu vom Weizen trennen-Erntefest

Reichtum teilen und danken, Genuss, Vollendung, Ernte, Belohnung, Anerkennung, Überfluss und Erfolg - Reinheit und Klarheit des Lebens




Archetyp:
Heilerin/Heiler


Wir feiern die Ernte der Früchte und des Obstes.
Wir bedanken uns für die reichen Gaben der Erde, Auswertung des Jahres / der Ernte, Wendepunkt.

Unsere Erfahrungen des Sommers werden nun nach Innen genommen.

Dieses Fest gilt nicht mehr dem Korn, sondern den Baumfrüchten, den Trauben und dem Wein.

Auch dieses Fest ist ein Fest mit Essen, Danken und Geniessen. Wir denken über das Jahr nach, was wir gesät und geerntet haben und reflektieren darüber. Ab heute sind die Tage kürzer als die Nächte.

Damit verschiebt sich der Fokus unserer Aufmerksamkeit nach innen, auf uns selbst, unser Heim und Haus. Wir danken auch für die Hilfe aus der geistigen Welt, die uns zugekommen ist und uns täglich zuteil wird.



Die Zeit um Samhain / Halloween - Das Dunkelheitsfest · Sich innerer Kräfte gewahr werden


Wir feiern die Gaben unserer Ahnen und die Schwellen bzw. die Kraft der Übergänge, der Träume und des Hin-und Herreisens. Gegensätze werden überwunden.

Jahresende/ - beginn, Altes loslassen, Abschied nehmen, Ahnenkontakt, Sterben und Werden.


Archetyp:
Magierin/Magier


Wir gedenken unserer Ahnen und schließen mit Altem ab, damit Neues entstehen kann. Wir begeben uns in die Zeit der Ruhe in den Winter.

Die Natur hat mittlerweile ihre Kräfte in das Erdinnere gelenkt. Auch wir sollten unsere Kräfte jetzt nach innen zentrieren, damit der Same im kommenden Jahr neu aufblühen kann.

Es ist ein Fest der Transformation und des Übergangs. Unsere seelischen Kräfte sammeln sich nun im Innern. Diese Zeit lässt uns der Kraftquellen der Schöpfung gewahr werden und von Herzen danken.

 

 

Flyer "Jahreskreisfeste" 2019

 

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